MINT

MINT steht als Abkürzung für  Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik

Am Hohenstaufen-Gymnasium ist der MINT Bereich stark vernetzt und nach dem Spiral-Prinzip aufgebaut. Die Schülerinnen und Schüler erhalten bereits in Klasse 5 eine Grundbildung im informationstechnischen Bereich, sodass der Umgang mit einem Textverarbeitungsprogramm wie z.B. Word erlernt wird. Diese Kompetenz wird in Klasse 7 wiederholt und um ein Präsentationsprogramm wie z.B. Power Point erweitert. Dies wird in Form von Präsentationen und Handout-Gestaltung in allen Fächern eingeübt. In Klasse 8 NwT wird sowohl die Kompetenz in Word beim Schreiben der Projektdokumentationen vielfach eingeübt, als auch die Präsentationskompetenz inklusive Erstellung gelungener Präsentationen mit Power-Point-Folien. Zudem wird das Programm Excel mit ersten Formeln erlernt und angewendet. Dabei wird auch die Grundkompetenz eingeübt aus einer gegebenen Tabelle mithilfe von Excel ein sinnvolles Diagramm zu erstellen. Möglich wird dies durch die Ausstattung des HSGs mit 2 Computerräumen und einer Laptopklasse. Vertiefte Kenntnisse und erste Programmierungen folgen im Fach Informatik in Klasse 10. Dabei wird fächerübergreifend mit Mathematik gearbeitet. Die Programmierkenntnisse aus Klasse 10 werden dann in der Kursstufe in Fach Informatik weitergeführt, werden aber auch in der Kursstufe im Fach NwT vertieft.

Mathematik ist für alle Fächer wichtig, so wird z.B. in Klasse 5 die Grundkompetenz „Lesen und Erstellen von Diagrammen“ vertieft eingeübt und dann in allen Fächern angewendet. Auch der sichere Umgang mit dem Taschenrechner (sowohl wissenschaftlicher Taschenrechner WTR, als auch grafikfähiger Taschenrechner GTR), der für alle Naturwissenschaften wichtig ist, wird erlernt und eingeübt. Auch hier erfolgen enge Absprachen innerhalb der MINT-Fachschaften. So wird z.B. in Klasse 7 in Mathematik das Thema proportionale Zuordnung möglichst zeitgleich mit dem dazu passenden Thema „Erkennen von proportionalen Größen“ am Bsp. Geschwindigkeit in Physik unterrichtet, um die Synergieeffekte für die Schülerinnen und Schüler zu nutzen.

Das naturwissenschaftliche Arbeiten beginnt am HSG bereits in Klasse 5/6 mit Naturphänomene bzw. dem neuen Fächerverbund BNT. Der Unterricht ist so organisiert, dass ein Teil der Stunden in kleineren Lerngruppen stattfindet, um ein selbstständiges Experimentieren zu ermöglichen. Die Schülerinnen und Schüler führen hierbei einfach Versuche aus dem Bereich Physik, Biologie und Chemie selbständig durch. Sie haben hierbei die Möglichkeit experimentelle Erfahrung zu sammeln, schärfen ihre Beobachtungsgabe und erlernen die Trennung zwischen Beobachtung und Erklärung. Weiter werden die Schülerinnen und Schüler an das Schreiben eines Protokolls herangeführt.

Diese Grundkompetenzen werden parallel in Biologie eingeübt, ab Klasse 7 zusätzlich in Physik und ab Klasse 8 zusätzlich in Chemie und NwT fortgeführt. Dabei haben sich die Fachschaften z.B. bezüglich der Struktur im Protokoll abgesprochen. Weiter haben sich alle Naturwissenschaften auf ein Messwerterfassungssystem geeinigt, um so den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben die erlangten Fähigkeiten in allen Naturwissenschaften weiter auszubauen.  In allen Naturwissenschaften ist das Experiment ein wesentlicher Bestandteil des Unterrichts. Dank der guten Ausstattung im Bereich Schülerexperimente werden eine Vielzahl der Experimente als Schülerexperimente durchgeführt und damit ein anschaulicher Unterricht ermöglicht.

Im Fach NwT (Naturwissenschaft und Technik) steht der fächerübergreifende Aspekt in Verbindung mit Technik im Vordergrund. Dabei sind die Unterrichtseinheiten so aufgebaut, dass z.B. beim Thema „Vom Auge zur Kamera“ der biologische und physikalische Anteil mit Theorie und Praxis erarbeitet wird. Dann wird der Übergang zur Technik gemacht, indem z.B. verschiedene Kameratypen besprochen werden. Um das erworbene Wissen anzuwenden, wird dann mithilfe verschiedener Bearbeitungstechniken eine Lochkamera konstruiert und gefertigt. Diese wird dann im hauseigenen Fotolabor mit Schwarz-Weiß-Bildern chemisch entwickelt und damit auf Funktionstüchtigkeit getestet.

In der Kursstufe sind die MINT-Fächer ebenfalls stark vertreten. In der Regel finden 4-stündige Kurse in Physik, Chemie und Biologie statt. Zusätzlich werden im MINT-Bereich z.B. Informatik, der Vertiefungskurs Mathematik, Astronomie, Seminarkurs Fotographie (chemische Entwicklung der Bilder im hauseigenen Fotolabor) und NwT (2-stündig als gleichwertige Naturwissenschaft im Schulversuch seit dem Schuljahr 2014/15) angeboten.

 

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