Hausordnung

Hausordnung Hohenstaufen-Gymnasium Bad Wimpfen 

Das Einhalten der in der Hausordnung niedergelegten Rahmenbedingungen und Verhaltensregeln schafft Freiräume und bietet die Gewähr dafür, dass in unserer Schule

    • die im Leitbild festgelegten Grundwerte Beachtung finden,
    • sowie gegenseitige Fairness, Achtung und Toleranz das Zusammenleben prägen,
    • der Schulbetrieb ordnungsgemäß abläuft,
    • störungsfreies Lehren und nachhaltiges Lernen möglich sind,
    • die einzelne Person sowie die Gemeinschaft vor Gefahren geschützt werden,
    • dem Gesundheits- und Umweltschutz die erforderliche Geltung zukommt,
    • mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen schonend umgegangen wird.

I. Verhalten

Die am Schulleben Beteiligten achten sich gegenseitig und gehen höflich-respektvoll miteinander um. Dies bedeutet vor allem auch, dass durch ruhiges, rücksichtsvolles Verhalten Störungen vermieden werden.

(1) Die Schülerinnen und Schüler finden sich pünktlich zu ihrem Unterricht ein. Beginnt der Unterricht nach der ersten Stunde, so betreten die Schülerinnen und Schüler erst in der Pause vor Beginn der Unterrichtsstunde die Klassenzimmer. In der unterrichtsfreien Zeit stehen die Aufenthaltsräume zur Verfügung, die ab 7.00 Uhr geöffnet werden.

(2) Ist eine Lehrkraft fünf Minuten nach Unterrichtsbeginn noch nicht in der Klasse anwesend, so meldet die Klassensprecherin bzw. der Klassensprecher dies im Sekretariat.

(3) Während des gesamten Schultages bleiben elektronische Medien der Schülerinnen und Schüler im Schulhaus und auf dem Schulgelände abgeschaltet, sofern sie nicht unterrichtlichen Zwecken dienen. Das Mitführen entsprechender Geräte bei Prüfungen gilt als Täuschungsversuch.

(4) Schulgebäude, Mobiliar und Unterrichtsmaterialien sind schonend zu behandeln. Jede Schülerin und jeder Schüler ist für den eigenen Arbeitsplatz verantwortlich. Für Ordnung und Sauberkeit in den Unterrichtsräumen und den zugehörigen Flurbereichen sorgen die Klassen und Kurse nach jeder Unterrichtseinheit, besonders nach Unterrichtsende. Dazu gehören auch das Hochstellen der Stühle, das Schließen der Fenster und das Ausschalten der Beleuchtung. Bei absichtlichen oder grob fahrlässigen Verunreinigungen, Beschädigungen und Zerstörungen haften die Verursacher bzw. ihre Erziehungsberechtigten.

 

II. Sicherheit

Unfallverhütung erfordert sicherheitsbewusstes, vorausschauendes Verhalten. Alle am Schulleben Beteiligten tragen aktiv dazu bei, Situationen zu vermeiden, die zu einer Gefährdung oder Verletzung von Personen bzw. einer Beschädigung von Sachen führen.

(1) Verkehrs- und Rettungswege sind stets freizuhalten, damit Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge im Notfall problemlos das Schulgebäude erreichen. Für das Abstellen von Mofas, Rollern, Motorrädern und Personenkraftwagen stehen die ausgewiesenen öffentlichen Parkplätze zur Verfügung. Fahrräder sind ausschließlich in den dafür vorgesehenen Zonen des Schulgeländes abzustellen und gegen Diebstahl zu sichern.

(2) Zur Vermeidung von Unfällen sind das Radfahren und die Benutzung sonstiger Fahrgeräte (z.B. Inline-Skates, Skateboards, etc.) auf dem Schulgelände nicht erlaubt.

(3) Es ist untersagt, Gegenstände, die zu einer Gefährdung, Verletzung oder Schädigung führen können, mit in die Schule zu bringen.

Das Mitbringen von sonstigen Gegenständen erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr. Für abhanden gekommene oder zerstörte Wertsachen und Gegenstände, die nicht unmittelbar dem Schulbesuch dienen oder für den Unterricht benötigt werden (z.B. Schmuck, elektronische Geräte) wird von der Schule i.d.R. kein Ersatz geleistet. Insbesondere an Tagen mit Sportunterricht sollten die Schüler keine Wertsachen mitbringen, da diese nicht von der Schule sicher verwahrt werden können. Für dennoch mitgeführte Gegenstände gilt in Bezug auf das Fach Sport Folgendes: Die Schüler müssen zu Beginn des Sportunterrichts die mitgeführten Wertsachen in ein dafür von der Schule bereit gehaltenes Behältnis ablegen. Dies wird in der Turnhalle bzw. auf der Sportanlage so platziert, dass die Schüler es während des Unterrichts im Auge behalten können. Die Schüler sind allein für die sichere Verwahrung des Behältnisses verantwortlich. Die Lehrer übernehmen hierfür keinerlei Verantwortung oder Aufsicht.

(4) Im Schulgebäude sind Herumrennen, Schieben und Drängeln zu vermeiden; besondere Vorsicht ist an den Auf – und Abgängen sowie den Türen geboten. Es ist untersagt, sich aus Fenstern hinauszulehnen bzw. auf Fensterbänken zu sitzen.

(5) Bei Alarm verlassen die Schülerinnen und Schüler nach den Anweisungen der Lehrkräfte das Schulgebäude entsprechend den dafür aufgestellten Fluchtplänen.

(6) Zur Gewährleistung der Aufsichtspflicht dürfen minderjährige Schülerinnen und Schüler grundsätzlich das Schulgelände während der Unterrichtszeit und in den Pausen nur mit Genehmigung einer Lehrkraft verlassen. Mit Einwilligung der Erziehungsberechtigten dürfen sie in der Mittagspause das Schulgelände verlassen.

 

III. Gesundheit

Gesundheitserziehung, Gesundheitsförderung und Gesundheitspflege sind für das Zusammenleben in der Schulgemeinschaft von besonderer Wichtigkeit. Vorrangige Ziele dabei sind, jeden Einzelnen dazu zu befähigen, sich gesundheitsrelevanter Verhaltensweisen bewusst zu werden, Verantwortung für die eigene Gesundheit und die Gesundheit anderer zu übernehmen sowie sich aktiv an der Gestaltung einer gesundheitsförderlichen Umwelt zu beteiligen.

(1) In der Schule sind der Verkauf, der Ausschank und der Konsum alkoholischer Getränke nicht erlaubt. Über Ausnahmen bei außerunterrichtlichen Veranstaltungen entscheidet die Schulleitung.

(2) Das Rauchen ist auf dem Schulgelände grundsätzlich nicht erlaubt.

(3) Jeder Einzelne hilft mit, die von Drogen ausgehenden Gefahren für Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung abzuwenden.

(4) Für die Unfallverhütung und die Koordination von Hilfsmaßnahmen ist der Sicherheitsbeauftragte zuständig. Im Sport, in den Naturwissenschaften und in BK sind die einschlägigen Sicherheitsbestimmungen zu beachten.

(5) Die Pausenzeiten dienen der Erholung. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-10 verbringen die große Pause in der Regel im Freien. Bei besonders widrigen Wetterverhältnissen ist auch der Aufenthalt in den Gängen und in der Aula erlaubt. Die Klassenzimmer aller Klassen, die keinen Nachmittagsunterricht haben, werden am Ende des Vormittagsunterrichts von den jeweiligen Lehrkräften nach erfolgtem Klassenzimmer-Checkout abgeschlossen. Die anderen können in der Mittagspause als Arbeitsräume für die Schüler/innen der jeweiligen Klassen geöffnet bleiben.

(6) Die Ausgestaltung der Klassenzimmer und der sonstigen Schuleinrichtungen erfolgt unter Berücksichtigung aller gesundheitsrelevanten Aspekte.

(7) Zum Schutz vor gesundheitlichen Gefahren durch Lebensmittel und Speisen tragen alle an deren Ausgabe Beteiligten dafür Sorge, dass die Hygiene-Richtlinien der zuständigen Behörden eingehalten werden. Von außen mitgebrachte warme Speisen dürfen nur in der Aula verzehrt werden.

 

IV. Umwelt

Der Schutz und Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen sind wichtige Ziele. Dabei bestimmt die Verantwortung für die Umwelt das Handeln aller am Schulleben Beteiligten.

(1) Investitionen und Anschaffungen erfolgen unter Berücksichtigung möglicher Umweltauswirkungen.

(2) Mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen (Rohstoffe, Energie, Wasser) wird sorgsam umgegangen.

(3) Umweltbelastungen – wie Lärm, Abfälle und Abwasser – sind auf ein vertretbares Maß zu reduzieren. Abfälle und Wertstoffe werden getrennt in den dafür vorgesehenen Behältnissen gesammelt.

(4) Schulgebäude und Schulgelände sollen als Lebensraum gestaltet und erhalten werden.

 

V. Allgemeine Hinweise

(1) Alle am Schulleben Beteiligten haben das Recht, die Einhaltung der Hausordnung einzufordern.

(2) Die im Einzelfall bestehenden Zuständigkeiten sind im Geschäftsverteilungsplan geregelt.

 

VI. Inkrafttreten

Die Hausordnung wurde am 09.11.2016 von der Gesamtlehrerkonferenz und am 24.11.2016 von der Schulkonferenz beschlossen und tritt am 01.12.2016 in Kraft.