Konfliktmanagement

Vorwort

Das Regierungspräsidium Stuttgart regt in seinem „Leitfaden zum Konfliktmanagement an Schulen “ an, dass „Eltern- und Lehrerschaft miteinander Regeln der Konfliktbearbeitung entwickeln, vereinbaren und praktizieren“ (S.1). Weiterhin bietet die Arbeitsgruppe des Regierungspräsidiums einen möglichen Ablaufplan für Konfliktlösungen an, mit der Bemerkung, dass dieser auch nur als Vorlage dienen kann, um einen individuellen Leitfaden zu erstellen.

Das HSG hat von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht und in einer Arbeitsgruppe ein unserer Schule angepasstes Modell entwickelt. Dieses Modell wurde bereits in der Schulkonferenz den Schülern und Eltern vorgestellt sowie in der GLK den Kollegen präsentiert. Beide Gremien haben nach leichten Anpassungen dem Modell bereits zugestimmt und somit kann es ab sofort am HSG umgesetzt werden.

Konfliktmanagement am HSG

Grundsätzlich gilt das Subsidiaritätsprinzip, d.h. Konflikte werden immer zuerst auf der Ebene bearbeitet, auf der sie entstanden sind.

Findet ein Konflikt zwischen Schülern statt, wird versucht, diesen Konflikt mit Hilfe der Streitschlichter beizulegen.

Mobbingfälle eignen sich grundsätzlich nicht für die Moderation der Streitschlichter, sondern werden gesondert bearbeitet.

Konflikte zwischen Lehrern und Schülern bzw. Lehrern und Eltern werden zwischen den betroffenen lösungsorientiert bearbeitet.

Wird hierbei keine Lösung gefunden, können verschiedene Personen aus einem Pool herangezogen werden. Diese Personen sind z.B. Klassenlehrer, Verbindungslehrer, die Beratungslehrerin, Abteilungsleiter, Elternvertreter oder Schülersprecher. Bei der Konfliktlösung kann es zu einer gemeinsamen Zielvereinbarung kommen.

Wird auch hier keine Lösung gefunden, werden andere Personen aus einem erweiterten Pool und die Schulleitung hinzugezogen.

Lässt sich auf Schulebene keine Lösung finden, werden die Schulaufsichtsbehörde und/oder die Psychologische Beratungsstelle hinzugezogen.

Den graphisch dargestellten Ablaufplan finden Sie HIER .