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Das Neueste vom Hohenstaufen-Gymnasium
April 15, 2021
·
Mitteilung

Umsetzung der Teststrategie zur Eindämmung von Covid-19

Von
R. Hellstern

Testpflicht

Ab dem 19. April 2021 gilt eine indirekte Testpflicht an Schulen in Baden-Württemberg, entgegen früheren Verlautbarungen nicht nur in Landkreisen mit einer hohen Inzidenz, sondern generell. Dies bedeutet, dass ein negatives Testergebnis dann Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht und der Notbetreuung ist. Dies gilt für Schülerinnen und Schüler aller Klassen und Jahrgangsstufen wie auch für das gesamte an den Schulen vor Ort tätige Personal.

Ausnahmen

Von diesem Zutritts- und Teilnahmeverbot sind lediglich Schülerinnen und Schüler ausgenommen, die an Zwischen- und Abschlussprüfungen oder an für die Notengebung erforderlichen schulischen Leistungsfeststellungen teilnehmen. Befreit sind auch nachweislich geimpfte und nachweislich an Corona erkrankte und wieder genesene Personen. Wie dieser Nachweis erbracht werden muss, ist noch nicht klar. Wenden Sie sich in diesem Fall an die Schulleitung. Dieser Nachweis befreit längstens für 6 Monate ab der Ausstellung.

Umsetzung der Teststrategie

Am HSG werden dafür zwei Räume für Testungen vorbereitet und von den Sportlehrern und/oder freiwilligen Eltern mit medizinischer Erfahrung betreut. Die Klassen werden nach einem festgelegten Plan zweimal wöchentlich vom jeweils unterrichtenden Lehrer in die Räume geführt, wo die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung den Selbsttest durchführen. Danach geht die Klasse wieder ins Klassenzimmer und fährt mit dem Unterricht fort. Die Tests werden von der den Testraum betreuenden Person ausgewertet.

Die Testungen in der Kursstufe werden aus organisatorischen Gründen im Klassenzimmer durchgeführt.

Im Falle eines positiven Ergebnisses wird der betroffene Schüler / die betroffene Schülerin von einer pädagogisch erfahrenen Person (in der Regel vom Schulsozialarbeiter oder einem Mitglied der Schulleitung)informiert und isoliert, bis er von den Erziehungsberechtigten abgeholt wird. Diese werden umgehend informiert. Mit Erlaubnis von diesen darf die Schülerin oder der Schüler auch selbstständig den Heimweg antreten. Die betroffene Person muss sich nach den Vorgaben der Corona-VO-Absonderung auf direkten Weg in die häusliche Isolation begeben. Zur Bestätigung des positiven Testergebnisses muss so schnell wie möglich ein PCR-Test bei einem Arzt durchgeführt werden. Die Schule ist verpflichtet, das Gesundheitsamt über den positiven Test zu informieren.

Der Umgang mit einem positiven Testergebnis wird durch den Klassenlehrer im Vorfeld pädagogisch sensibel mit der Klasse vorbereitet.

 

Bei Fragen, fragen - Frequently asked Questions (FAQ):

0. Wo finde ich die Einverständniserklärung?

Diese haben wir per Email an alle Eltern verschickt. Sie finden sie aber auch hier.

(Weitergehende Informationen des Landes zur Selbsttestung finden Sie hier.)

1. Was passiert, wenn ich keine Einverständniserklärung vorlege?

Dann gilt ein Zutrittsverbot zum Schulgelände und ein Teilnahmeverbot am Präsenzunterricht. Ihr Kind erhält dann Fernunterricht.

2. Muss ich eine Einverständniserklärung auch vorlegen, wenn ich an anderer Stelle die Tests mache?

Ja, weil es ja sein kann, dass ihr Kind aus welchen Gründen auch immer einmal nicht zu diesen Tests kann. Dann muss es sich in der Schule testen lassen.

 

3. Wie laufen die Selbsttests ab?

Beim Selbsttest sollen Ihre Kinder unter Anleitung einer Lehrkraft selbst einen Nasen-Abstrich machen, d.h. ein Wattestäbchen vorsichtig etwa 1,5 bis 2 cm in beide Nasenlöcher einführen, dann das Wattestäbchen in eine Lösung halten, welche wiederum auf einen Teststreifen getröpfelt wird.

Wie kinderleicht dies geht, können Sie in diesem Video oder diesem Video sehen oder fragen Sie unsere Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen, die die Selbsttests schon mehrfach durchgeführt haben.

4. Wird mein Kind bloßgestellt, wenn ein positives Ergebnis vorliegt?

Leider ergibt sich aus den Vorgaben des Landes ein Widerspruch, weil einerseits eine positiv getestete Person „in einen anderen, gut belüfteten Raum begleitet“ werden muss und „eine weitere Teilnahme am Unterricht [...] in diesem Fall nicht mehr möglich“ ist, andererseits die „Bekanntgabe des Ergebnisses [...] gegenüber den Schülerinnen und Schülern sowie deren Personensorgeberechtigten in einer Weise [erfolgen soll], dass andere Personen hierüber keine Kenntnis erhalten.“ Diesen Widerspruch können wir nicht auflösen, wenn die Testungen in der Schule stattfinden, was sie müssen (s.u.).

Wir werden aber dafür sorgen, dass die Testung pädagogisch vorbereitet wird und ein positiv getesteter Schüler pädagogisch sensibel durch den Schulsozialarbeiter oder die Schulleitung betreut wird. Allerdings müssen die betreuenden Pädagogen Distanz wahren und verstärkt die Hygiene-Regeln beachten, um sich vor einer Infektion zu schützen.

Wir bitten Sie, mit Ihrem Kind im Vorfeld eine solche Situation zu besprechen.

  

5. Welche Selbsttests werden benutzt?

Wir müssen die Selbsttests benutzen, die wir vom Land geliefert bekommen. Im Moment sind das die Selbsttests von Roche. Aber eigentlich ist das egal, weil alle Selbsttests sich nur minimal unterscheiden und im Prinzip gleich funktionieren. Alle Tests sind aber vom BfArM zugelassen.

 

6. Warum müssen wir schon wieder eine Einverständniserklärung unterschreiben?

Wir machen nichts ohne Ihr Einverständnis. Da sich aber die Rahmenbedingungen schon wieder geändert haben, brauchen wir für diese neue Situation leider schon wieder eine Einverständniserklärung.

 

7. Wer übernimmt die Verantwortung für Folgeschäden durch die Testung an unseren Kindern?

Für etwaige, aber doch sehr unwahrscheinliche Folgeschäden einer Testung unterliegen Schülerinnen und Schüler dem Schutz der gesetzlichen Schülerunfallversicherung, sofern die Tests im organisatorischen Rahmen des Schulbetriebs durchgeführt werden.

 

8. Was bedeutet es für die Familie, wenn es ein positives Testergebnis gibt?

"Wird die betroffene Person im Rahmen der in der Schule stattfindenden Testungen positiv getestet, so muss sich diese nach den Vorgaben der Corona-Verordnung Absonderung auf direktem Weg in die häusliche Isolation begeben. Auch deren Haushaltskontakte müssen sich unverzüglich in Quarantäne begeben. Enge Kontaktpersonen außerhalb des Haushaltes werden vom Gesundheitsamt eingestuft, das umgehend von der Schulleitung über das positive Testergebnis informiert wird. Zur Bestätigung des positiven Testergebnisses durch den Antigentest muss so bald wie möglich ein PCR-Test veranlasst werden. Für den PCR-Test wenden Sie als Personensorgeberechtigte oder selbst betroffene Person sich bitte an Ihren Kinder- und Jugendarzt, Ihren Hausarzt, an eine Corona-Schwerpunktpraxis oder ein Corona-Testzentrum."

 

9. Warum werden die Testskits nicht nach Hause mitgegeben, wie das andere Schulen machen?

Diese Möglichkeit ist ausdrücklich nur bei Grundschulen, Grundschulförderklassen, Grundstufen der SBBZ, den SBBZ mit den Förderschwerpunkten K und G und Schulkindergärten vorgesehen.

Hinzu kommt, dass wir die Tests in 25er Packungen bekommen und diese umpacken müssten. Auch die Ausgabe, Kontrolle und Dokumentation wäre unverhältnismäßig aufwändig. Außerdem besteht nur ein Schutz durch die gesetzliche Schülerunfallversicherung im Falle eines Körperschadens, wenn die Testungen im Rahmen des Schulbetriebs durchgeführt werden.

10. Wenn der Test negativ ist, kann auch der Unterricht ohne Maske erfolgen?

Leider ändert das nichts an der Pflicht, eine Maske im Unterricht und auf dem Schulgelände zu tragen. Denn gerade in der frühen Phase einer Infektion können die Schnelltests eine Infektion nicht nachweisen.

Meine Fragen sind immer noch nicht beantwortet!

Rufen Sie uns an.

 

 (Photo by Mika Baumeister on Unsplash)

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