Live aus dem Schullandheim

Die Klasse 6b befindet sich vom 13.-17.07.2015 im Schullandheim und berichtet an dieser Stelle jeden Tag von ihren Erlebnissen, sofern die Technik und die Schüler willig sind.

 

Burg Hornberg

Waldschulheim Burg Hornberg im Schwarzwald

(bisherige Verzögerungen lagen nicht in der Verantwortung der Schüler)

 Montag: Bus, Burg, Fußball und „Power of Tower“

Heute am 13. Juli 2015 sind wir als Klasse 6b mit Frau Lorenz und Herrn Hellstern ins Schullandheim gefahren. Direkt um 8:45 ging es los. Wir verließen unsere Eltern und stiegen gespannt und fröhlich in den Bus. Nach einer Stunde Busfahrt hatten wir eine super tolle Aussicht: viele alte Häuser wie sie früher gebaut wurden. Nach einer langen Busfahrt, fast da, stieg die Aufregung. Mit lustiger Musik kamen wir endgültig an unserem Ziel an: BURG HORNBERG im Schwarzwald. Kaum angekommen wurden wir schon herzlich empfangen. Mit schweren Lasten ging es dann in die Zimmer. Die Jungs hatten es besonders schwer, denn sie hausen im Turm. Nach einer kurzen Erholung auf dem Zimmer (Betten beziehen! Anm. Hr. Hellstern) ging es dann zum Essen in den Speisesaal. Uns Kindern und auch den Lehrern schmeckte es sehr gut. Als alle fertig waren, gab es noch einen hervorragenden Nachtisch. Nach einer kleinen Pause ging es dann in den Aufenthaltsraum, wo wir sämtliche Regeln besprachen. danach machten wir eine Burg-Rallye mit interessanten Informationen über die Burg. Als wir fertig waren, spielten wir Spiele mit der ganzen Klasse. Getränke und andere wichtige Dinge bekommen wir in einem von uns organisierten „Lädle“. Am Abend gab es wieder ein fantastisches Essen. Mit einem vollen Magen ging es dann zu unserem Spieleabend. Wir spielten viele lustige Gemeinschaftsspiele. Mit einer guten Stimmung ging es dann endgültig in die Zimmer. (Mika und Alicia)

 

ToP

Teamentwicklung mit dem „Tower of Power“

Dienstag: Achtung, Baum fällt

Um 7.30 gab es Frühstück: Brötchen und Müsli. Zum Trinken gab es Tee und Kaffee. Um 9 Uhr ging es los mit dem Waldprogramm. Wir haben eine Waldführung gemacht. Wir haben viele Tiere gesehen. Außerdem mussten wir blind einen Parcours an einem Seil durchlaufen und auch Bäume erfühlen. Danach waren wir sehr hungrig und eilten schnell zum Mittagessen. Es gab gefüllte Tomaten mit Kartoffelpüree und als Nachtisch Joghurt.

Um 14 Uhr ging es mit dem Waldprogamm weiter. Wir gingen mit dem Förster in den Wald und fällten zwei große Bäume. Zuerst haben wir die Fallkerbe eingeschlagen, dann den Fällschnitt gesägt und dann den Baum umgeworfen: „Achtung, Baum fällt!“. Dann haben wir Äste und Rinde entfernt. Wer wollte, konnte dann noch Holz sägen oder spalten.

Am Abend machten wir ein Lagerfeuer und grillten Würstchen und Gemüse. Wie üblich spielen wir dann noch bis es fast Dunkel war. Zur Bettruhezeit erzählte uns Herr Hellstern noch eine Gute-Nacht-Geschichte (mit kleinem Gruselfaktor) (Luisa und Jannik)

 

Beim Fallkerbe schlagen

Zuerst wird die Fallkerbe geschlagen, …

Bäume fällen

dann der Fällschnitt gesägt. Nachdem der Baum gefällt wurde, …

Bäume bearbeiten

… wird er entastet und entrindet.

Beim Bäume fällen

Dann wird das Holz gesägt …

und gespaltet

… und gespaltet

Mittwoch: Zusammenarbeit ist hart, aber unsere Klasse ist härter

Heute waren wir sehr lange im Wald unterwegs, daher mussten wir uns Lunchpakete mitnehmen, die wir uns beim Frühstück gemacht hatten.

Im Wald angekommen erfuhren wir, dass wir in Gruppen Lager bauen sollten, mit allem, was der Wald hergab. Das machte uns viel Spaß. Aber wir waren schnell erschöpft. Deshalb aßen wir unsere Lunchpakete.

Projekt Hüttenbau

Projekt Hüttenbau

Danach sollten wir mit der ganzen Klasse ein großes Lager bauen, in dem wir alle Platz hatten. Wir suchten uns einen geeigneten Ort zum Bauen. Dies führte erst einmal zu Unstimmigkeiten, Diskussionen und Streit. Aber dann rauften wir uns zusammen und schafften umso schneller und besser zusammen. Manche sammelten Äste, andere sägten diese zurecht und wieder andere bauten das Lager zusammen. Als wir fertig waren, hatte tatsächlich jeder Platz. Leider mussten wir dann wieder gehen.

Grupppenlager

Gruppenlager

Zum Abendessen gab es Spaghetti Bolognese oder mit Zucchini-Käse-Soße. Heute Abend erwarten uns noch Stockbrot am Lagerfeuer und eine (vielleicht gruslige) Nachtwanderung. (Mia und Emilia S.)

Donnerstag: Schneemänner, Karten und Disco-Lounge

Heute waren viele etwas müde, weil die Nacht so kurz war. Trotzdem waren wir eifrig dabei, als wir nach dem Frühstück in die Holzwerkstatt durften. Dort bastelten wir Eulen, Pilze, Schneemänner usw. aus Holz, Moos und Tannenzapfen. Vieles davon wollen wir auf dem Weihnachtsmarkt verkaufen, den Rest nehmen wir als Souvenirs mit nach Hause. Als wir fertig waren, aßen wir zu Mittag. Es gab Döner in der Sonne auf dem Burghof und Eis als Nachtisch.

Am Nachmittag machten wir einen Orientierungslauf. Die Klasse wurde in 5er-Gruppen eingeteilt, die verschiedene Stationen anlaufen und Aufgaben lösen mussten. Das Schwierige daran war das Kartenlesen und den Weg zu finden. Deshalb wandelten wir manchmal auf Abwegen, kämpften uns durch Büsche, überquerten reißende Bäche und wurden von Brennnesseln und Bremsen gestochen. Erstaunlicherweise kehrten alle Gruppen rechtzeitig zum Abendessen zurück. Das hat richtig Spaß gemacht. Auch wenn manche ihren Küchendienst verpassten, bekamen wir trotzdem etwas zu essen.

Heute Abend machen wir noch Popcorn am Lagerfeuer und dancen in der Turm-Lounge im 8. Stock ab. Leider ist das Landschulheim schon fast wieder vorbei. Wir hatten viel Spaß in dieser Woche und haben auch was gelernt. (Mia und Amelie)

Burglounge-Disco

Ein unglaubliches Erlebnis: Disco im 8. Stock mitten im Wald.

Freitag: Abreise, Wehmut und Hochseilgarten

Der Tag begann früh nach einer kurzen Nacht, denn heute war Abreisetag und gestern Disco. Vorher musste das Chaos in den Zimmern beseitigt , die Koffer gepackt und die Räume gefegt werden. Vom ganzen Waldschulheim-Team wurden wir verabschiedet und wir bedanken uns auch noch einmal an dieser Stelle für diese tolle und erlebnisreiche Woche auf Burg Hornberg. Fast pünktlich bestiegen wir unseren Bus, teils mit Wehmut, teils mit Vorfreude auf zu Hause. Vorher erwartete uns aber noch eine Herausforderung.

Jungszimmer nach einem Tag

Jungszimmer nach einem Tag

Im Hochseilgarten Nagold in einer ehemaligen Fallschirmjägerkaserne kamen wir als Gruppe bei einem Teambildungsprojekt und jeder einzelne von uns danach im Hochseilgarten an seine Grenzen. Highlight war sicherlich die 230m lange Seilbahn, die die meisten von uns gemeistert haben. Als Belohnung für den Nervenkitzel gab es zum Abschluss ein Eis, das vom Geld aus dem Kuchenverkauf des Jahres bezahlt wurde.

Abschließend lässt sich zusammenfassen, dass das Waldschulheim auf Burg Hornberg eine Reise wert und dass die Klasse 6b eine tolle Klasse ist, die uns Lehrern viel Freude und nur wenig Kummer bereitet hat. Alle sind um viele Erfahrungen reicher heimgekommen und jeder wird für sich sein persönliches Highlight haben.

P.S. Die Berichte entstanden unter hohem psychischen („bis zum Abendessen, hepp hopp hepp“) und physischen Druck (Hitze, Erschöpfung) und wurden von den Lehrern kaum redigiert. Über die eine oder andere stilistische Schwäche möge der wohlgeneigte Leser hinwegsehen. Rechtschreibfehler sind Tippfehler und sind dem Sekretär anzulasten. (HE)

 

homo sapiens magister historicus geographicus politicus

Veröffentlicht in Schulleben

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