Nutzungsordnung für Computereinrichtungen

Hinweise der Schulleitung zur Nutzung der Computereinrichtungen des Hohenstaufen-Gymnasiums Bad Wimpfen

Vorwort

Die folgenden Hinweise sollen den ordnungsgemäßen Zustand der Computereinrichtungen zum Nutzen der Schüler und Lehrer sicherstellen und Missbrauch verhindern. Missbrauch ist vorsätzliches und grob fahrlässiges Fehlverhalten, das zu haftungsrechtlichen Konsequenzen für die Nutzer (Schüler/Lehrer) bzw. die Eltern von Schülern, denen ein solches Fehlverhalten nachgewiesen wird, führen kann. Die Schulleitung geht davon aus, dass sich alle Nutzer an die Vorgaben halten und so den ordnungsgemäßen Betrieb gewährleisten. Verstöße haben dem Fehlverhalten entsprechende Konsequenzen zur Folge.

 

Nutzungsregeln

1     Passwörter

(1) Alle Schülerinnen und Schüler erhalten eine individuelle Nutzerkennung und wählen sich bei der ersten Benutzung ein individuelles Passwort, mit dem sie sich an vernetzten Computern der Schule anmelden können. Ohne individuelles Passwort ist keine Arbeit am Computer möglich. Nach Beendigung der Nutzung hat sich die Schülerin oder der Schüler am PC abzumelden. Benutzer, die ihr Passwort vergessen haben, melden sich umgehend bei ihrer Lehrerin / ihrem Lehrer bzw. dem Systemadministrator / der Systemadministratorin; sie erhalten ein neues Passwort.

(2) Jeder Benutzer ist für alle Aktivitäten, die unter seiner Identität ablaufen, voll verantwortlich. Deshalb muss das Passwort vertraulich gehalten werden. Das Arbeiten unter einem fremden Passwort ist verboten. Wer ein fremdes Passwort erfährt, ist verpflichtet, dieses der Schule mitzuteilen.

 

2     Verbotene Nutzungen

Die gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere des Strafrechts, Urheberrechts und des Jugendschutzrechts sind zu beachten. Es ist verboten, pornographische, gewaltverherrlichende oder rassistische Inhalte aufzurufen oder zu versenden. Werden solche Inhalte versehentlich aufgerufen, ist die Anwendung sofort zu schließen und der Aufsichtsperson Mitteilung zu machen.

 

3     Datenschutz und Datensicherheit

(1) Die Schule ist in Wahrnehmung ihrer Aufsichtspflicht berechtigt, den Datenverkehr zu speichern und zu kontrollieren. Diese Daten werden in der Regel spätestens zu Beginn eines jeden neuen Schuljahres gelöscht.  Dies gilt nicht, wenn Tatsachen den Verdacht eines schwerwiegenden Missbrauches der schulischen Computer begründen. Alle auf den Computern und im Netzwerk befindlichen Daten unterliegen dem Zugriff der Systemadministratoren. Das ist nicht nur aufgrund der Aufsichtspflicht der Schule notwendig, sondern auch zur Sicherung des Betriebs, zur Pflege des Systems, zur Ressourcenplanung, zur Verfolgung von Fehlerfällen und zur Vermeidung von Missbrauch. Datenmanipulationen, die diesen Zugriff erschweren, sind zu unterlassen und haben ggf. den Entzug der Nutzungsberechtigung zur Folge.

(2) Die Schule wird von ihren Einsichtsrechten durch verdachtsunabhängige Stichproben und  in Fällen des Verdachts von Missbrauch Gebrauch machen.

 

4     Eingriffe in die Hard- und Softwareinstallation

(1) Veränderungen der Installation und Konfiguration der Arbeitsstationen und des Netzwerkes sowie Manipulationen an der Hardwareausstattung sind grundsätzlich untersagt. An den Computern darf nur für die Schule lizenzierte und vom Administrator installierte Software genutzt werden. Es ist ausdrücklich untersagt, ohne Genehmigung des Systemadministrators eigene Software zu installieren. Portable Software darf nur in dem für schulische Zwecke sinnvollen und erlaubten Rahmen verwendet werden.

Benutzer, die aktiv nach Lücken im Sicherheitssystem des Netzwerkes suchen und damit den wartungsarmen Betrieb gefährden und verhindern, verlieren ihre Nutzungsberechtigung.

(2) Fremdgeräte dürfen nicht an Computer oder an das Netzwerk angeschlossen werden. Speichermedien wie USB-Sticks sind erlaubt, sofern sie nur zur Datenspeicherung verwendet werden.

(3) Unnötiges Datenaufkommen durch Laden und Versenden von großen Dateien (z.B. Videos) aus dem Internet ist zu vermeiden.

(4) Das Abspeichern von Dateien ist nur im persönlichen Laufwerk H: (Eigene Dateien) zulässig. Jeder Schülerin / jedem Schüler steht dafür ein begrenzter Speicherplatz zur Verfügung. Zum Austausch von Dateien dürfen die Tauschlaufwerke verwendet werden. Es empfiehlt sich, dort abgespeicherte Dateien nach der Arbeit wieder zu löschen, denn sie begrenzen das eigene Kontingent ebenfalls. Jeder Benutzer ist für die Sicherung seiner Daten, z.B. auf USB-Sticks, selbst verantwortlich. Am Schuljahresende werden routinemäßig sämtliche Schülerdaten gelöscht.

 

5     Schutz der Geräte

(1) Die Bedienung der Hard- und Software hat entsprechend den Instruktionen zu erfolgen. Störungen oder Schäden sind sofort der unterrichtenden Lehrkraft oder einem Systemadministrator / einer Systemadministratorin zu melden. Wer schuldhaft Schäden verursacht, hat diese zu ersetzen. Besonders im Hinblick auf Daten oder Komponenten mit Viren, Würmern, Trojanischen Pferden oder sonstigen Schaden verursachenden Inhalten wird auf die notwendige Sorgfaltspflicht aller Benutzer hingewiesen.

Sollte eine Beschädigung vorsätzlich erfolgen (auch Manipulationen an Tastatur, Maus, Bildschirm etc.), ist mit schul- bzw. zivilrechtlichen Konsequenzen zu rechnen.

(2) Die Tastaturen sind durch Schmutz und Flüssigkeiten besonders gefährdet. Deshalb ist in den Computerräumen  Essen und Trinken grundsätzlich verboten.

 

6     Nutzung von Informationen aus dem Internet

(1) Der Internet-Zugang soll grundsätzlich nur für schulische Zwecke genutzt werden. Als schulisch ist auch ein elektronischer Informationsaustausch anzusehen, der unter Berücksichtigung seines Inhalts und des Adressatenkreises mit der schulischen Arbeit im Zusammenhang steht. Insbesondere dürfen über den schulischen Internetzugang keine kostenpflichtigen Dienste, Bestellungen oder Verträge abgeschlossen werden.

(2) Die Schule ist nicht für den Inhalt der über ihren Zugang abrufbaren Angebote Dritter im Internet verantwortlich. Dennoch nutzt das Hohenstaufen-Gymnasium zur Unterstützung hinsichtlich der Aufsichtspflicht den von BelWü angebotenen Internet-Filter. Dieser sperrt jugendgefährdende Inhalte. Er greift für alle Benutzer des Schulnetzes.

Hinweis: Die Schulleitung kann hierdurch nicht die Sperrung sämtlicher jugendgefährdender URLs garantieren, da eine Erfassung sämtlicher Inhalte des Internet unmöglich ist.

(3) Im Namen der Schule dürfen weder Vertragsverhältnisse eingegangen noch ohne Erlaubnis kostenpflichtige Dienste im Internet benutzt werden.

(4) Bei der Weiterverarbeitung von Daten aus dem Internet sind insbesondere Urheber- oder Nutzungsrechte zu beachten.

 

7     Versenden von Informationen in das Internet

(1) Werden Informationen unter dem Absendernamen der Schule in das Internet versandt, geschieht das unter Beachtung der allgemein anerkannten Umgangsformen. Die Veröffentlichung von Internetseiten der Schule bedarf der Genehmigung durch die Schulleitung. Jegliche Verunglimpfung anderer Personen in Wort oder Bild, auch innerhalb des Schulnetzes, ist untersagt und zieht gegebenenfalls zivil- bzw. strafrechtliche Konsequenzen und/oder Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen gemäß §90 Schulgesetz nach sich.

(2) Für fremde Inhalte ist insbesondere das Urheberrecht zu beachten. So dürfen zum Beispiel digitalisierte Texte, Bilder und andere Materialien nur mit Erlaubnis der Urheber in eigenen Internetseiten verwandt werden. Der Urheber ist zu nennen, wenn dieser es wünscht.

(3) Das Recht am eigenen Bild ist zu beachten. Die Veröffentlichung von Fotos und Schülermaterialien im Internet ist nur gestattet mit der Genehmigung der Schülerinnen und Schüler sowie im Falle der Minderjährigkeit ihrer Erziehungsberechtigten.

 

 

Schlussvorschriften

 Einmal zu jedem Schuljahresbeginn findet eine Nutzerbelehrung durch den Klassenlehrer statt, die im Klassenbuch protokolliert wird.

Nutzer, die unbefugt Software von den Arbeitsstationen oder aus dem Netz kopieren oder verbotene Inhalte nutzen, machen sich strafbar und können zivil- oder strafrechtlich verfolgt werden.

Zuwiderhandlungen gegen die Nutzungsregeln können neben dem Entzug der Nutzungsberechtigung Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen gemäß §90 Schulgesetz zur Folge haben.

 

Termine

  • Do
    22
    Nov
    2018

    Grundschulung für Elternvertreter

    19.30 UhrRaum 407
    • Welche Rechte und Pflichten habe ich als ElternvertreterIn?
    • Welche Möglichkeiten der Mitgestaltung habe ich?
    • Welche Fragen und Schwierigkeiten tauchen in der Arbeit immer wieder auf und wie gehe ich damit um?

    Diese Fragen werden von der gemeinnützigen Elternstiftung Baden-Württemberg für alle interessierten Elternvertreterinnen und Elternvertreter geklärt - und vieles mehr.

  • Di
    27
    Nov
    2018

    1. Schulkonferenz

  • Mi
    28
    Nov
    2018

    Vorlese-Wettbewerb Kl. 6

    11.05 - 12.40Theaterkeller