Förderer & Partner

Unterstützer und Freunde des Hohenstaufen-Gymnasiums

Förderverein

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Infomaterial

Organisationsstruktur des Fördervereines (ab Juli 2020)

Vorstand
Cornelia Wiesner (1. Vorsitzende)

Chrissy Bach 2. Vorsitzende

Kassiererin
Gabriele Frießinger

Schriftführerin
Birgit Wacker

Ausschussmitglieder
Ulrike Neuner
Barbara Kollas
Liselotte Kathrin Schmaler
Petra Beger
Anita Wollmann-Dittmer
Wolfgang Wolesak
Sonja Hocher
Anja Watzel
Almut Wilhelm
Christiane Stratmann
Kerstin Pries

Kassenprüfer
Sonja Hocher
Anja Watzl

Die Ziele und Aufgaben des Fördervereines sind im Einzelnen:

  • Lebendigkeit und Aktualität der Wissensvermittlung im Unterricht zu verbessern
  • Musische und literarische Aus- und Fortbildung
  • Persönlichkeitsbildung und das Training wichtiger Fähigkeiten
  • Die Finanzierung von Schullandheimaufenthalten, Exkursionen, Theaterbesuchen und Studienfahrten
  • Unterrichtsfreie Freizeitgestaltung sowie das attraktive Angebot von AGs
  • Bildung von neuen Sichtweisen, Blickwinkeln und Ausblicken

Seit 1969 ist der Verein bestrebt, Projekte zu unterstützen, die über den normalen Etat, der der Schule von Stadt und Land zur Verfügung gestellt wird, hinausgehen.

Der Förderverein kann somit Projekte und Anschaffungen finanzieren, die ohne seine Unterstützung nicht möglich wären.

Ein kleiner Auszug aus den zahllosen Projekten, die der Förderverein bisher ermöglicht hat:

  • Neuanschaffung von PCs für die EDV-Fachräume
  • Tablet PCs für die moderne Unterrichtsgestaltung
  • Zuschuss zum "Raum der Stille"
  • Unterstützung des Musikalprojekts "Ball der Vampire" und "9to5"
  • Anschaffung und Verwaltung der Ausgabentheke und der Salatbar in der Mensa als Beitrag zur gesunden Ernährung
  • Kücheneinrichtung für die Mensa
  • Anschaffung und Betreuung der Schließfächer in den Klassenräumen der Unterstufe
  • Erstausstattung des Fachraumtraktes für Naturwissenschaft und Technik (NWT) mit 12 Laptops und Laptopwagen
  • Großes Schachfeld mit Figuren
  • Anschaffung und Wartung eines Trinkbrunnens
  • Trinkflaschen für Schüler
  • Anschaffung eines Flügels
  • u.v.m.

Solvay Flour

Schülerinnen und Schüler des hsg bei der Solvay im Chemie-Praktikum

Chemie spielt in vielen Bereichen unseres täglichen Lebens eine Rolle. Ein paar einfache Beispiele sind unsere Kleidung, Düngemittel, Arzneimittel oder Kosmetika. Trotz dieser vielen Anwendungs- und Einsatzbereiche ist das Interesse von Schüler/innen am Schulfach Chemie eher gering. Dem entgegen steht jedoch, dass „kein anderes Unterrichtsfach auf die Existenz eines eigenen Industriezweiges verweisen“¹ kann. Schüler/innen finden ihr Schulwissen in verschiedenen Anwendungsbereichen der chemischen Industrie wieder. Diese Tatsache ist die Grundlage für viele erfolgsversprechende Kooperationen zwischen Schule und Industrie, die seit Jahren gefördert werden. Zeitgemäßer Chemieunterricht kann sich diese Kooperation zu Nutze machen. Theorie und Praxis können enger verzahnt werden. Das praktische Arbeiten und einzelne Anwendungsbeispiele aus der Praxis nehmen im normalen Chemieunterricht oftmals eine untergeordnete Stellung ein. Dies lässt sich auf finanzielle, zeitliche oder organisatorische Gründe zurückführen. Die Kooperation zwischen Industrie und Schule bietet die Möglichkeit, in den Betrieben praktische Anwendungsbereiche kennen zu lernen und selbst praktisch zu arbeiten.

Des Weiteren ist auch die Industrie an leistungsfähigen und motivierten jungen Menschen interessiert, was Kooperationen für beide Seiten interessant macht. „Schulen und Industrie arbeiten gemeinsam daran, die Bedeutung des Faches Chemie für alle Beteiligten transparent zu machen.“¹

Mittlerweile existiert eine Vielzahl solcher Kooperationen, die sich in ihrer Art unterscheiden lassen. Beispiele hierfür sind Werksexkursionen, Fortbildungen für Lehrer oder auch das Angebot von Projekten für Schüler/Innen.

Die Kooperation zwischen der Firma Solvay Fluor GmbH und dem Hohenstaufen Gymnasium Bad Wimpfen besteht offiziell seit dem Jahre 2003. Damals wurde zwischen Schulleitung und Werkleitung ein Vertrag über eine Lernpartnerschaft abgeschlossen. Diesem Vertragsabschluss gingen seit dem Jahr 2000 eine Reihe von „Impuls- und Kennenlerngesprächen“ sowie Werksbesichtigungen für Schulklassen und Lehrer voraus.

Zusammenfassend kann als Leitgedanke für diese Kooperation ein Satz aus dem Bildungsplan dienen: „Der Chemieunterricht soll Einblicke in die Arbeitsweisen und Denkweisen der Chemie geben und darüber hinaus Grundkenntnisse vermitteln, die für das Verständnis von chemischen Prozessen in Natur, Umwelt, Technik und Alltag unabdingbar sind.“² Dieser Gedanke ist heute aktueller denn je. Schule soll sich nach außen öffnen und somit neue Möglichkeiten wahrnehmen.

Bei der Ausformulierung gemeinsamer Ziele hat man sich auf das Programm KURS 21 des Kultusministeriums gestützt und davon leiten lassen. Die Idee hinter dem Programm stammt ursprünglich aus Nordrhein-Westfalen. Das Ziel dieses Programms ist klar definiert. Es geht um die Kooperation von Unternehmen und Schulen der Region. Um dies umzusetzen, sollen Lernpartnerschaften aufgebaut und nachhaltig gestärkt werden.

2005 gab es die ersten Schülerpraktika in Kooperation der Firma Solvay Fluor GmbH Bad Wimpfen und dem Hohenstaufen Gymnasium Bad Wimpfen.

Die Kooperation zwischen dem Hohenstaufen-Gymnasium Bad Wimpfen und Solvay Fluor GmbH nimmt in regelmäßigen Abständen als Aussteller am Lehrerkongress der chemischen Industrie Baden – Württemberg teil, um die Kooperation als gelungenes Beispiel zu präsentieren.

¹ Naturwissenschaften im Unterricht Chemie Heft 87 „Industrie und Schule“, S. 4
² vgl. Bildungsstandards 2004, S.194

F.-A.-Brockhaus-Gymnasium

Im Jahr 2007 wurde die langjährige Partnerschaft zwischen dem Hohenstaufen-Gymnasium Bad Wimpfen und dem F.-A.-Brockhaus Gymnasium Leipzig, die die beiden Schulen seit 1990 verbindet, wieder aktiviert. Der Schwerpunkt liegt seitdem auf den Naturwissenschaften.

Ziel ist es, gemeinsam naturwissenschaftliche Fragestellungen zu bearbeiten. Zudem ist es auch span-nend, die jeweils unbekannte Stadt, Geschichte, Schule und Lebensart kennenzulernen. Deshalb ist man sehr bemüht, ein spannendes und abwechslungsreiches Programm zusammenzustellen, das alle diese Facetten abdeckt. Besonders erfreulich ist es, wenn daraus Freundschaften entstehen, die über diese Woche hinaus gepflegt werden.

Der Austausch findet mittlerweile jährlich (i.d.R. im Frühling/Frühsommer) und alternierend (Leipzig-Bad Wimpfen) statt und dauert ca. eine Woche. Teilnehmen dürfen ca. 10 naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 10 und der Jahrgansstufe I, die von zwei Kollegen/ Kolleginnen begleitet werden. An der Erstellung und Durchführung des Programms ist ein ganzes MINT-Team beteiligt.

Die folgende Aufzählung gibt einen Einblick in bereits durchgeführte Programmpunkte:

  • Experimentaltag in der Hochschule Merseburg
  • Besuch des Porschewerks
  • Arbeiten im Schülerlabor Kubus
  • Besuch der Runden Ecke
  • Experimentalvortrag zum Thema „Optische Täuschungen“
  • Schul- und Nachtwächterführung
  • Kriminalistik in der EXPLO Heidelberg
  • „Mordfall“ in der SOLVAY – Schüler auf Spurensuche
  • Besuch der Ostwald Gedenkstätte
  • Mathe-Stadtrallye
  • gemeinsam geplante und durchgeführte „Farben-Zaubershow“ im Rahmen des Schulfestes
  • Besuch des Leipziger Zoos
  • Technoseum Mannheim
  • Nachtwächterführung
  • Besuch des Audi-Werks Neckarsulm
  • Projekttag am HSG
  • Auto-Technik-Museum Sinsheim
  • Leipziger Kletterwald
  • Musical-Aufführung
  • Exkursion ins Elbsandsteingebirge
  • Schulkonzert
  • Besuch des Völkerschlachtdenkmals
  • Projekttag zum Thema Wasserrakete
  • Solarmobilbau in der Experimenta

KS Kolbenschmidt (Rheinmetall Automotive)

Seit 13.12.2018 gibt es eine Kooperation zwischen dem Hohenstaufen-Gymnasium Bad Wimpfen und KS Kolbenschmidt, einer in Neckarsulm ansässigen Tochtergesellschaft des Automobilzulieferers Rheinmetall Automotive.

In Klasse 8 und 9 besuchen die NwT-Schüler für einen Projekttag die Fa. Kolbenschmidt, erstellen in der Lehrlingswerkstatt ein Werkstück und bekommen eine Werksführung.