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Am Mittwoch, den 18. März 2026, starteten 25 Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse, die Latein als zweite Fremdsprache gewählt hatten, gemeinsam mit ihren Begleitlehrkräften Herrn Weißer und Frau Staudt zur Sprachfahrt nach Trier in Rheinland-Pfalz.
Mit guter Laune begann die Reise am Bad Friedrichshaller Bahnhof. Von dort aus fuhr die Gruppe mit dem Regionalexpress nach Mannheim und nach einem kurzen Umstieg weiter nach Trier. Nach einer etwa viereinhalbstündigen Fahrt erreichten alle den Trierer Hauptbahnhof. Es folgte ein halbstündiger Fußmarsch zur Jugendherberge, den die Schülerinnen und Schüler bereits etwas erschöpft, aber dennoch motiviert zurücklegten.
Nach dem Beziehen der Zimmer machte sich die Gruppe direkt auf den Weg zur ersten Stadtführung. Dabei erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in die Geschichte Triers, der ältesten Stadt Deutschlands, und konnten ihr Vorwissen aus dem Unterricht einbringen. Besichtigt wurden unter anderem die Porta Nigra, die aufgrund von Sanierungsarbeiten teilweise von einem Gerüst verdeckt war, die Konstantin-Basilika sowie der Dom.
Im Anschluss an die Führung nutzten einige die Zeit zur Erholung in der Jugendherberge, während andere die Stadt eigenständig weiter erkundeten. Am Abend kehrten schließlich alle zurück, stärkten sich beim Abendessen und ließen den ereignisreichen Tag ausklingen.
Der Donnerstag begann mit einem gemeinsamen Frühstück, bevor sich die Gruppe gegen 9:15 Uhr erneut auf den Weg zur Porta Nigra machte. Dort erwartete die Schülerinnen und Schüler eine besondere Erlebnisführung: Ein als römischer Centurio verkleideter Schauspieler führte durch das Programm und vermittelte auf anschauliche Weise historische Inhalte. Auch wenn dieser unkonventionelle Stil zunächst ungewohnt war, blieb die Führung insgesamt in positiver Erinnerung.
Im Anschluss stand den Schülerinnen und Schülern mehrere Stunden Freizeit in der Trierer Innenstadt zur Verfügung, die sie in Kleingruppen nutzten. Am Nachmittag traf sich die gesamte Gruppe wieder auf dem Marktplatz, um gemeinsam zum Amphitheater zu laufen. Nach einem anstrengenden, aber sehr schönen Aufstieg folgte dort eine weitere Erlebnisführung, diesmal mit einem römischen Gladiator, der eindrucksvoll vom Leben in der Arena berichtete und die Gruppe durch die unterirdischen Gänge führte.
Der Rückweg zur Jugendherberge verlief unterschiedlich: Während einige Schülerinnen und Schüler den Bus nutzten, entschied sich eine kleinere Gruppe gemeinsam mit den Lehrkräften für einen Spaziergang entlang der Mosel bei Sonnenuntergang. Am Abend waren wieder alle vollzählig in der Unterkunft versammelt.
Nach einer weitgehend ruhigen Nacht – unterbrochen lediglich durch einen kleinen Zwischenfall im Flur – begann am Freitag der letzte Tag der Reise mit dem Frühstück und dem Packen der Koffer. Anschließend machte sich die Gruppe auf den Weg zurück zum Bahnhof.
Die Rückfahrt gestaltete sich zunächst etwas schwierig, da der Zug Verspätung hatte und die Umstiegszeit in Mannheim sehr knapp war. Glücklicherweise konnte die verlorene Zeit aufgeholt werden, sodass der Anschlusszug erreicht wurde. Am Nachmittag kam die Gruppe schließlich bei strahlendem Sonnenschein wieder in Bad Friedrichshall an.
Bild: Von Thomas Wolf, www.foto-tw.de, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=119195062