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July 14, 2026
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Schulleben

Wie die Nachrichten aufs Papier kommen: Zu Besuch bei der Heilbronner Stimme

Von
Bennet Schiedt, Klasse 9d

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 bis 10, die im Einzugsgebiet der Heilbronner Stimme  eine Schule besuchen, können von ihren Lehrkräften zum Medienprojekt ZISCH (Zeitung in der Schule) angemeldet werden. Während ZISCH erhalten die Klassen täglich eine Ausgabe der Zeitung und können aus verschiedenen Workshops auswählen.

Die Klasse 9d des Hohenstaufen-Gymnasiums Bad Wimpfen entschied sich dazu, eine Führung durch das Druckhaus in der Heilbronner Austraße zu buchen. Die Reportage eines Schülers über dieses Erlebnis finden Sie hier:

Heilbronn. Es ist ein Dienstag um 9.00 Uhr, als meine Mitschüler und ich vor den Toren der Druckerei der Heilbronner Stimme stehen. Was für uns morgens ganz selbstverständlich auf dem Tisch liegt, hat hier seinen Ursprung. Dieser Ausflug der Klasse 9d des Hohenstaufen-Gymnasiums Bad Wimpfen soll uns zeigen, wie viel Technik und Arbeit wirklich in einer Zeitung stecken.

Der Tag beginnt in einem Raum vor einer großen Leinwand, wo uns Frau Stephanie Sapara aus der Redaktion begrüßt. Sie arbeitet zwar selbst als Journalistin und nicht in der Produktion, gibt uns heute aber die Führung und startet als Erstes den Einleitungsfilm. Der kurze Film gibt uns einen guten Überblick darüber, wie aus Nachrichten eine gedruckte Zeitung entsteht. Danach nimmt sie uns mit in die eigentliche Halle, wo uns sofort eine völlig andere Welt erwartet.

Als Erstes stehen wir vor der riesigen Druckmaschine. Sie ist das absolute Zentrum der Produktion und beeindruckt durch ihre gewaltige Größe, während sie im Betrieb fast die ganze Halle beschallt. Direkt danach zeigt uns Frau Sapara die gigantischen Papierrollen, die tonnenschwer und hoch aufgetürmt im Lager stehen. „Wenn so eine Rolle reißt, steht hier erst mal alles still“, erklärt sie uns und deutet auf das automatische System, das für den Nachschub sorgt.

Gleich nebenan sehen wir, wie die Druckfarben exakt angemischt werden. Aus den vier Grundfarben Blau, Rot, Gelb und Schwarz entsteht später jedes Bild und jeder Text auf dem Papier. „Das Prinzip kennt ihr vielleicht aus dem Kunstunterricht“, erklärt Frau Sapara und zeigt uns, wie daraus jede beliebige Farbe gemischt wird. Zum Schluss führt uns der Weg zu den Druckplatten, wo die Seiten mit einem Laser auf dünne Metallplatten übertragen werden. Für jede Farbe wird eine eigene Platte benötigt, die vor dem Start präzise in die Maschine eingespannt werden muss.

Als wir uns von Frau Sapara verabschieden und das Gebäude verlassen, haben wir viel Neues erfahren und eine bessere Vorstellung von dem Druck der Zeitungen gewonnen. Wenn wir das nächste Mal eine gedruckte Zeitung in die Hand nehmen, werden wir die Arbeit dahinter mit ganz anderen Augen sehen.

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