
Am 05.03.2026 zeigte unser Team bei der Qualifikationsrunde der First Lego League in Rockenhausen, was echter Teamgeist bedeutet. Denn auch wenn die aktuelle Saison »Unearthed« für die MPDVeRruEcKtEn bereits in der Vorrunde zu Ende ging, erbrachten Leonard (Jg1), Robin (9b), Theresa (8a), Alisa (8b), Elisa (6a) und ihre Teamchefin mit relativ konstanten 300 von 545 Punkten eine persönliche Bestleistung, mit der noch am Tag vorher keiner gerechnet hätte.

Schon in den vier Wochen vor dem Wettbewerb war klar: Dieses Team gibt alles. Lange Nachmittage in der Lego-Roboter-AG, zusätzliche Treffen am Wochenende und intensives Tüfteln am Programmcode – der Einsatz war beeindruckend. Drei neue Teammitglieder lernten dafür sogar das Programmieren mit Python, um den Roboter präzise von Mission zu Mission steuern zu können. Das war nicht immer leicht, wenn es nach hunderten Versuchen immer noch nicht genau so funktionierte wie geplant, aber sie blieben dran und wurden schließlich für ihr unermüdliches Engagement belohnt.

»All In« war die Devise: Nach dem Regionalwettbewerb einen Monat zuvor entschieden sie sich, ihre Strategie komplett neu zu denken, um mit den besten Teams aus Süddeutschland mithalten zu können, die um den Einzug ins Bundesfinale in Leipzig kämpften. Alles auf Anfang – obwohl das Risiko bestand, dass am Ende nichts funktioniert. Auch am Wettbewerbstag selbst bewiesen sie starke Nerven. Als die ersten Anläufe nicht sofort klappten, gaben sie nicht auf. Sie analysierten in jeder freien Minute Probleme, verbesserten ihre Programme und optimierten ihren Roboter bis zur letzten Runde: Kleine Veränderungen wie ein zusätzlicher Dämpfer auf einem Roboteraufsatz oder eine Drehung um 34° statt 35° machten dabei den entscheidenden Unterschied.

Ein echtes Highlight war die überarbeitete Forschungspräsentation. Darin stellten sie ihr Artefakte-Putzgerät »testaClean« vor – eine Art Mini-Waschanlage für Tonscherben, die archäologische Funde automatisch reinigt. Um ihren Vortrag ansprechender zu gestalten, schrieben sie ein Theaterstück, in dem sie den Entwicklungsprozess und den Austausch mit verschiedenen Archäologinnen beschrieben – kreativ, fachlich stark und mitreißend. Dazu gab es schließlich von der Jury viel Lob, auch wenn es bei diesem Wettbewerb im Angesicht der unglaublich starken Konkurrenz nicht für einen Pokal reichte. Der guten Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch: Das Team freut sich bereits auf die neue Saison im nächsten Jahr.